Ingenieurinnen und Informatikerinnen

Frauen in der Informatik und den Ingenieurswissenschaften

Frauen sind in den Studiengängen Informatik und Elektro- und Informationstechnik unterrepräsentiert – dies trifft nicht nur an der Universität Stuttgart zu, sondern ist ein bundesweites Phänomen. Dabei werden die Absolventen der Studiengänge dringend gebraucht: In den nächsten zehn Jahren scheiden laut IHK rund 60.000 Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler altersbedingt aus ihrem Beruf aus. Arbeitsplätze im MINT-Bereich sind also nicht rar und ein entsprechendes Studium bietet gute Zukunftschancen. Um dem Fachkräftemängel zu begegnen haben Unternehmen verstärkt Interesse daran, Frauen für derartige Berufe zu gewinnen.

Mit ein Grund für die bisherige Zurückhaltung von Frauen ist häufig ein falsches Bild von Studium und Berufspraxis. Übersehen wird, dass Informatikerinnen und Ingenieurinnen vielseitig einsetzbar sind, da für die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten sehr unterschiedliche Anwendungsbereiche in der Praxis existieren. Es steht ihnen eine große Bandbreite an Berufen in unterschiedlichsten Branchen offen. Während in der Tat technisches Interesse und logisches Denkvermögen wichtige Eigenschaften für Erfolg in Studium und Beruf sind, sollte nicht vergessen werden, dass in allen Studiengängen der Fakultät auch Kreativität und Kommunikationsvermögen gefragt sind: Es geht auch darum zu lernen, wie Systeme nutzerfreundlich gestaltet werden, um gute Kommunikation mit Auftraggebern und darum Systeme zu entwickeln, die die Gesellschaft auch tatsächlich benötigt.

In der Reihe "Frauen in MINT-Studiengängen" werden Frauen vorgestellt, die an der Universität Stuttgart studieren, lehren und forschen. Auch aus der Fakultät Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik stellen Professorinnen, Mitarbeiterinnen und Studentinnen vor: Die Informatikprofessorin Prof. Dr. Miriam Mehl, Elektrotechnik-Professorin Prof. Dr. Nejila Parspour, Doktorandin Katharina Frey, und die Studentinnen Glorianna Jagfeld und Andrea Schön.

 

Die Fakultät 5 hat im bundesweiten Vergleich sogar einen recht hohen Anteil an Studentinnen. Um diesen Anteil weiter zu vergrößern beteiligt sich die Fakultät an den Maßnahmen der Universität, die verstärkt das Interesse von Frauen für ein Studium der Informatik bzw. Elektrotechnik und Informationstechnologie wecken sollen. 

  • Girls Day: Veranstaltungen aus den Natur- und Ingenieurswissenschaften für verschiedene Altersgruppen
  • Probiert die Uni aus: Naturwissenschaft und Technik für Schülerinnen der Oberstufe

Ebenso verfügt die Universität über Programme, die Frauen im Studium unterstützen soll:

  • Mentoring für Bachelor-Studentinnen: Das jumeta-Programm richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen.
  • Femtec: Die Universität Stuttgart ist Mitglied im Kooperationsverbund aus Universitäten, Unternehmen und der Femtec Hochschulkarrierezentrum für Frauen Berlin GmbH. Das  Programm richtet sich an Studentinnen der Ingenieur- und Naturwissenschaften und bereitet gezielt auf die berufliche Praxis vor.
  • meccanica feminale: Die Universität Stuttgart ist Partner der Hochschule Furtwangen bei der Organisation der Frühjahrshochschule für (angehende) Ingenieurinnen. In regelmäßigen Abständen ist die Fakultät 5 lokaler Organisator der mehrtägigen Veranstaltung.

Auch die großen Berufsverbände, Akademikerverbände und die Politik verfügen über Programme und Abteilungen, welche Frauen Networking-Möglichkeit bieten oder Frauen gezielt ansprechen sollen. Hier eine kleine Auswahl:

Die ist Ansprechpartner für die Förderprogramme für Studentinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen sowie Kontaktperson bei Problemen, die auf Ungleichbehandlung aufgrund der Gender-Zugehörigkeit beruhen.

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